Die beiden Fotografen Evan Schiller und Lisa Holzwarth sind auf einer Expedition im Norden Botswanas unterwegs, als sie plötzlich auf eine große Herde Paviane stoßen.

 
"Die 30-40 Paviane kamen direkt auf uns zu und haben eine Menge Lärm veranstaltet", erinnert sich Lisa.
 
Die Affen waren offensichtlich sehr aufgeregt und kletterten wild auf den Bäumen herum, schrieen laut durch die Gegend und veranstalteten eine große Szene. Im nächsten Moment wurde der Grund der erregten Affen offensichtlich: Mehrere Löwen treten aus dem hohen Gras.
 
Die Paviane flüchten , doch ein Weibchen schafft es nicht an den Löwen vorbeizukommen und endet im Maul einer Löwin.
 
Plötzlich erkennen die Fotografen eine Regung an dem an sich toten Affen. Es ist ihr Junges, welches sich noch immer an der toten Mutter festhält.
 
 
 
Schockiert beobachten die Fotografen, wie das Junge der Löwin völlig hilflos ausgeliefert ist. 
 
 

Und dann passiert das Undenkbare…
 
 
 
…die Löwin nähert sich dem Pavianjungen und anstatt es ebenfalls zu töten, beginnt sie es liebevoll
und vorsichtig zu untersuchen.
 
 

Sie nimmt das Baby auf und beschützt es wie ihr eigenes.
 
 
 
Das Pavianjunge fühlt sich geborgen und kuschelt mit ihrer neuen Löwenmutter. 
 
 
 

Die Löwin zeigt hier ein höchst ungewöhnliches Verhalten, doch es kommt noch besser…
 
 
 
Sobald sich andere dem Pavianbaby nähern, verteidigt die Löwin das Junge und sorgt dafür, dass
sich kein Artgenossen an ihm vergreift.
 
 
 
Diese Situation der Unaufmerksamkeit der Löwin nutzt der Pavianvater und krallt sich das Junge um
auf den nächsten Baum zu flüchten. 
 
 

Der heldenhafte Pavianvater hält sein Baby fest umschlossen und sicher in den Händen.
 
 
 
Das Pavianjunge kann nun in seiner Herde sicher aufwachsen, nachdem es zweimal auf spektakuläre Art und Weise gerettet wurde. 
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